Mittwoch, 1. Februar 2012

Alles dreht sich um die Sonne.


Das Reich der Sonne ist der Sommer. Im Winter scheint uns die Gunst der goldenen Scheibe zu verlassen und fallen ihre Strahlen dann doch mal gnädig auf unser Haupt, vermissen wir Kraft und Helligkeit der vergangenen Wonnestunden.
Weniger pathetisch, doch nicht weniger imposant erscheint uns die Beziehung zum Sonnenball, wenn wir unser Verhältnis mal aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Denn was uns „Sonnenanbetern“ tief in die Seele gebrannt scheint, ist aus astronomischer Sicht klar zu bestätigen: Alles Irdische dreht sich um die Sonne…



Wer im Winter also mal einen klaren Blick auf unsern heißen Himmelskörper werfen will, ist mit einem Besuch einer Sternwarte oder eines Planetarium bestens beraten.
In den Sternwarten der Bundesrepublik können mit Hilfe einiger Linsen die realen Himmelsobjekte beobachten werden. Manchmal ist der Besuch durch eine Führung ergänzt, die dem geneigten Betrachter die besonders hellen Sterne und beeindruckenden Konstellationen des Winterhimmels erläutert. Diese Informationen nützen auch später daheim, wenn der suchende Blick sich in die besonders klare und kalte Nachtluft hebt und das Funkeln am Firmament zu kleinen Bildern zusammengeschlossen werden kann.
Etwas anders ist der Besuch eines Planetariums. Hier wird mithilfe eines Projektors ein simulierter Sternenhimmel erzeugt. Doch bei dieser kinoartigen Vorführung sind mithilfe der Darstellungstechnik viele Zusammenhänge des Kosmos visuell ansprechend erklärt. Das erste Planetarium der Welt wurde übrigens in Deutschland gebaut:
 Im August 1923 errichteten die Carl-Zeiss-Werke in Jena auf dem Dach der Firmengebäude einen solchen Vorführungsraum. Heute gibt es zahlreiche Planetarien. Die größten befinden sich in Berlin, Hamburg, Bochum, Münster, Stuttgart, Mannheim und natürlich am Ursprungsort Jena.

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