Mittwoch, 22. Februar 2012

Eisskulpturen: Die Faszination der kristallklaren Kunst


Wer auf einer Party als Gastgeber glänzen will, oder den winterlichen Garten auf besonders festliche Weise schmücken will, der ist mit einer Eisskulptur gut beraten.
In den Ländern die einen langen Winter kennen, ist die Praxis des Eisschnitzens schon lange gebräuchlich. Heutzutage  haben sich die glitzernden Skulpturen vor allem innerhalb des gehobenen Caterings etabliert und das Schnitzen am frostigen Block ist sogar zur Kunst- und Sportart avanciert.
Im Jahr 1950 begründeten japanische Studenten die Tradition neu und riefen das seitdem jährlich stattfindende Sapporo Snow Festival ins Leben.
Eine weitere  international bedeutende Veranstaltungen ist die Eisskulpturen-Weltmeisterschaft „The World Ice Art Championchip„ in Alaska.
Das Projekt „Ice World“, die Schwester der „Sand World“ Ausstellung wurde als einziges deutsches Eisskulpturen Festival jedoch erst einmal „eingefroren“. Doch finden auch hierzulande noch Shows  und Projekte statt. (Nächster Termin: http://www.karls.de/roevershagen-freizeit-erlebnis-erlebniskalender.html)

(Wikimedia Commons, Urheber: KathyKrentler)


Die Eiskunst wird dabei oft in einem Kühlhaus gefertigt und gezeigt. Bei der Herstellung ist das Rohmaterial von besonderer Wichtigkeit: Das Eis muss sauber und klar sein. Bei einem Wettbewerb entscheidet die Jury (oftmals bestehend aus Künstlern und Vertretern des NICA -National Ice Carving Association)
Über die Proportionen, Ästhetik und Kreativität des jeweiligen Werkes. Schade dass es sich bei den doch eigentlich gänzlich aus Wasser bestehen Figuren nur um temporäre Kunstwerke handelt. Doch für die Kürze ihrer Existenz werden sie dafür besonders wohlgeachtet und oftmals durch eine passende Beleuchtung in Szene gesetzt.
Wer sich selbst einen einfachen Blickfang gestalten will, beginnt vielleicht erst einmal mit dem Bau einer Eislaterne

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