Dienstag, 4. Dezember 2012

Wer bei Sport im Winter nur an Skifahren und Snowboarden denkt…

… hat weit gefehlt

Ich finde es ist an der Zeit den Sportklassikern zu entfliehen und sich für einen Winter lang auf Sportarten zu konzentrieren, die man eben nicht das ganze Jahr machen kann.

Was ist mit Rodeln, Schlittschuhlaufen, Schneewandern?

Was ist mit der Schneemann-Bau-Weltmeisterschaft oder dem klassischen Schneeballweitwurf?
Die Kinder werden Ihren Spaß haben. Für die bunte Vielfalt könnte man die Schneebälle vielleicht sogar einfärben, aber Vorsicht mit den bunten Fingern.

Oder vielleicht auch Curling? Die wohl ulkigste Sportart im Winter? Aber auch das Eisstockschießen könnte für Abwechslung sorgen.

Boccia im Schnee? Schon mal probiert?

Es gibt so viele „Sportarten“ die es einfach mal auszuprobieren gilt. Und wenn es nur für die Abwechslung ist. Ein besonderes Erlebnis könnte aber auch eine Schlittenhund-Tour in der Rhön sein.

Dienstag, 23. Oktober 2012

Die Schönheit von Hamburg im Herbst

Oh du mein geliebtes Hamburg...
... was bist du schön.

Es ist Herbst.
Die Blätter fallen von den Bäumen.

Eine Farbenpracht.
Strahlend blauer Himmel und die Bäume erstrahlen in wunderschönen Farben.
Von gelb bis orange über rot... es ist ein Traum und das nicht nur für Fotografen.



Wenn es jetzt nicht Zeit für einen Spaziergang ist, dann weiß ich auch nicht.
Die letzten warmen Sonnenstrahlen, die gilt es zu genießen, bevor er einkehrt der kalte Winter... der wie so oft kein Enden nehmen will.

Aber es ist immer noch Herbst. Also raus. Raus und den Herbst in seiner ganzen Farbenpracht genießen!
Einfach den Hund schnappen und Gassi gehen. Wunderschön.

Oder wie wäre es mit einem Fahrradausflug rund um die Alster?
Und im Anschluss auf lecker Kaffee und Kuchen irgendwo einkehren... Auf einen netten Plausch mit einer Freundin oder der ganzen Familie?

Ja der Herbst ist schön. Genauso wie er jetzt ist.

Dienstag, 4. September 2012

Lebkuchenzeit?

Mit großem Schrecken wurden „SIE“ schon wieder entdeckt… LEBKUCHEN.

Es ist warm draußen… manche sagen sogar es ist heiß… Für manch einen geht jetzt erst mit leichter Verspätung die Vorfreude auf den jährlichen Sommerurlaub los und dann im Supermarkt die ersten Lebkuchen…

Passt das zusammen? Im September mit seinen sommerlichen Temperaturen?

Man möchte doch den Sommer solange es geht ziehen… bis es dann wirklich Zeit ist für Lebkuchen und Dominosteine… den Winter.

Das Positive an der Sache, Lebkuchen sind immer ein Grund sich Gedanken über den kommenden Ski- und Snowboardurlaub zu machen. Mit der Familie mal einen Urlaub im Ferienhaus mit der Garantie auf weiße Weihnacht in den Bergen von Österreich

Gemeinsam mit Freunden Silvester mit Käsefondue? Landestypisch in der Schweiz in einem wunderschönen Ferienhaus.

Und dann ist es wirklich Zeit für Lebkuchen!

Montag, 5. März 2012

Eiszeit


Wer den Winter mag wird die Eiszeit lieben: Eiszeitalter traten im Laufe der Erdgeschichte des Öfteren auf. Die letzte Periode dieser frostigen Klimabedingungen beherrschte Deutschland vor mehr als 14.000 Jahren.
Wer mehr über die Welt unter Gletscher, Eis und Schnee erfahren möchte, besucht am besten eine passende Museumsausstellung oder wartet geduldig, denn: Die nächste Eiszeit kommt bestimmt!

Im Süden zeichnet die Sammlung des Museum für Naturkunde Stuttgart mit über 11 Millionen Sammlungsobjekten ein umfassendes Bild der Natur. Auch über das Thema Eiszeit kann man sich an den zwei Standorten „Museum am Löwentor“ und „Schloss Rosenberg“ informieren.


Wer die Tier- und Pflanzenwelt sowie die Geologie des nördlichen Schleswig-Holstein kennen lernen will, besucht das Heinrich-Sauermann-Haus auf dem Museumsberg in Flensburg. Zum Museum dazu gehört das sogenannte „Eiszeit-Haus“, ein wunderschönes denkmalgeschütztes Gebäude im Christiansenpark. Hier findet man unter anderem „Steine zum Anfassen“. Der Eintritt ist kostenlos.

Nicht direkt eiszeitlich, aber dennoch hochinteressant ist die Ausstellung des Neanderthal-Museum in Mettmann. Während man hier spielerisch 4 Millionen Jahre Menschheitsgeschichte entdecken kann, lernt man im Steinzeitdorf Siegsdorf ganz praktisch mit der steinzeitlichen Technik umzugehen. 



Und das Wissen, wie man ein Feuer ohne Streichhölzer entfacht, Hütten aus Stroh und Erde baut, und Brot im Lehmofen backt, ist sicherlich auch in der nächsten Eiszeit überaus hilfreich …

Freitag, 2. März 2012

Zu Hause im Schnee oder: Wann wird´s mal wieder richtig Winter?


Wer bei nasskaltem Nieselwetter dröge an der Fensterbank lehnt und in Gedanken den alten Schlagertext von Rudi Carrel umdichtet, wünscht sich nichts sehnlicher als eine echte Eiszeit. Was nutzt die Wunschvorstellung von unschuldig weißer Winterpracht, wenn die Wirklichkeit mit graubraunen Schneematsch und grippekalten Temperaturen daherkommt? Wohin, wenn beim Blick durch die regenfeuchte Schreibe nur deprimierendes Novemberwetter jeden einzelnen Januartag in eine Farce des ersehnten Winterwunderlands der Kinderzeit verwandelt?



Wohin mit den Beschwerden über mangelnden Schnee und der Frage nach dem nächsten Wintereinbruch? Wo sind die Winter der guten alten Zeit?
Fündig wird man zum Beispiel in der eigenen Erinnerung. Wer also im grauen Winteralltag eine Portion Winternostalgie sucht, könnte im Familienalbum blättern und die schönsten Winter-Schnappschüsse der eigenen Vergangenheit hervorkramen. Entweder verströmt der Anblick des eigenen mützenverpackten Kindergesichts seine wärmende Wirkung sofort oder man hängt das Foto in die Wohnung um die heilsame Nostalgiekur zu verlängern.



Auch Bastelarbeit vertreibt die Mieswetterdepression. Nachdem die traditionelle Adventsbeleuchtung im neuen Jahr ihre Berechtigung verloren hat, ist ein bisschen Kunstschnee durchaus erlaubt. Frisches Weiß wirkt winterliche Wunder: Als Decke auf dem Küchentisch, schneeweiße Daunenpracht als Kissen oder gar neue Wandfarbe bringen Glanz in die Bude. Auch ein frostig glänzenden Tannenstrauß (echt oder nicht, was spielt das für eine Rolle…) und eine selbstgebaute Eislaterne geben dem Heim einen gemütlich-winterlichen Touch.  Gläserne Schneeflocken zaubern ein kristallines Licht in die Fenster und sogar Sprühschnee oder die selbstgestalteten Schneekugeln darf als Stimmungsretter verwendet werden. Einfach so eine Schneekanone in den eigenen Garten zu stellen, geht dann (klimatechnisch) doch zu weit…

Mittwoch, 29. Februar 2012

Der Tanz auf den Kufen 2: Von Eisprinzessinnen und Shows „On Ice“



Dass Eislaufen auch bei vier Füßen gar nicht so einfach ist, zeigt uns Bambi hier sehr eindrucksvoll…



Schaut man bei den Profis zu, möchte man fast nicht glauben, dass der Tanz auf den Kufen auch nur die geringste Kraft erfordert oder gar anstrengend sein könnte. Beim Beobachten der eleganten Figuren, kunstvollen Drehungen und verwegenen Sprünge steigt entweder der Neid als grüner Teufel in einem auf oder die Begeisterung ist dermaßen ansteckend, dass es einem kaum auf dem Sitz hält.
In beiden Fällen hilft nur eins: Rauf auf´s Eis und fleißig üben!
Ist der Lauf unter freiem Himmel auch wirklich herrlich, tanzt es sich leichter auf der ebenen Fläche der künstlichen Eisbahnen unter Dach. In fast jeder großen Stadt gibt es heutzutage einen solche Eishalle, die für Sport, Spiel und Spaß genutzt werden kann.
Doch auch wenn man beim Kurvendrehen während der Eisdisco einen gute Figur macht, an die kunstvolle Leichtigkeit der Profis ist schwer heranzukommen. Der Eiskunstlauf ist nicht umsonst sogar eine offizielle olympischen Disziplin. Der erste Wettkampf der Welt fand 1814 in Großbritannien statt und die bei Zuschauern besonders beliebte Sportart trat alsbald ihren Siegeszug in die Herzen der Fans an.
Die bekannteste Eisprinzessin auf deutschen Boden ist Katharina Witt. Sie holte in den Jahren 1984 und 1988 den olympischen Sieg nach Hause und wurde widerholt Siegerin bei Weltmeisterschaften und Europameisterschaften. Nach ihrer Karriere im Wettkampfsport zeigte sie ihr Können im Rahmen von Shows und Revues, unter anderem auch bei Holiday On Ice. 
Jedes Jahr bezaubern die Läufer der großen Ice-Artistik-Show ihr Publikum mit grandioser Musik, tollen Kostümen, perfektem Tanz und „Speed“


Sonntag, 26. Februar 2012

Schnee am Strand: Büsum und die Nordsee im Winterkleid.


Der Winter ist nicht unbedingt die richtige Zeit zum Schwimmen im offenen Meer? Dieser Meinung scheinen die Eisschwimmer von Büsum nicht zu sein. Am Neujahrstag stärken traditionell viele hartgesottene Badegäste bei Eiseskälte ihr Immunsystem und planschen munter drauf los.
Wer bei Frost und Schnee seine Freizeit lieber warm und trocken verbringt ist an der Nordsee trotzdem genau richtig. Und in Büsum eine Ferienwohnung zu finden, ist vor allem im Winter gar kein Problem. Der Urlaub am Meer hat nämlich auch im Winter seinen ganz besonderen Reiz. Märchenhaft schön ist zum Beispiel der Strand, wenn die ersten Flocken fallen. Eiskristalle wetteifern mit den an Land gespülten Muschelschalen um die schönste Formgebung und bei Flut tanzen glitzernde Eisschollen auf den Wellen. Bei Ebbe steht auch im Winter einer Wattwanderung nichts im Weg, nur sollte die Kleidung dem kühlen Seewind trotzen können. 



Warm eingepackt, sind auch andere Winteraktivitäten ein echter Spaß. Da die norddeutsche Tiefebene ja eher ein flacher Landstrich ist, wird bei den Friesen kurzerhand der Deich zur Rodelbahn ernannt. Eine echte Sturmflut erleben die Gäste der Ausstellung Blanker-Hans. Hier lernt man nicht nur die Kraft der Meere kennen, sondern trifft auch auf hartgesottene Piraten. Was haben die eigentlich im Winter so getrieben? Vielleicht Rum getrunken…?
Ist man nach einem langen Tag an der frischen Seeluft nun doch einmal durchgefroren, kennen die Norddeutschen erstklassige Rezepte zum Aufwärmen. Eine heiße Krabbensuppe schmeckt köstlich nach mee(h)r und ein echter Grog, Pharisäer oder Friesentee mit Freunden genossen, wärmt Herz und Magen im Nu.

Mittwoch, 22. Februar 2012

Eisskulpturen: Die Faszination der kristallklaren Kunst


Wer auf einer Party als Gastgeber glänzen will, oder den winterlichen Garten auf besonders festliche Weise schmücken will, der ist mit einer Eisskulptur gut beraten.
In den Ländern die einen langen Winter kennen, ist die Praxis des Eisschnitzens schon lange gebräuchlich. Heutzutage  haben sich die glitzernden Skulpturen vor allem innerhalb des gehobenen Caterings etabliert und das Schnitzen am frostigen Block ist sogar zur Kunst- und Sportart avanciert.
Im Jahr 1950 begründeten japanische Studenten die Tradition neu und riefen das seitdem jährlich stattfindende Sapporo Snow Festival ins Leben.
Eine weitere  international bedeutende Veranstaltungen ist die Eisskulpturen-Weltmeisterschaft „The World Ice Art Championchip„ in Alaska.
Das Projekt „Ice World“, die Schwester der „Sand World“ Ausstellung wurde als einziges deutsches Eisskulpturen Festival jedoch erst einmal „eingefroren“. Doch finden auch hierzulande noch Shows  und Projekte statt. (Nächster Termin: http://www.karls.de/roevershagen-freizeit-erlebnis-erlebniskalender.html)

(Wikimedia Commons, Urheber: KathyKrentler)


Die Eiskunst wird dabei oft in einem Kühlhaus gefertigt und gezeigt. Bei der Herstellung ist das Rohmaterial von besonderer Wichtigkeit: Das Eis muss sauber und klar sein. Bei einem Wettbewerb entscheidet die Jury (oftmals bestehend aus Künstlern und Vertretern des NICA -National Ice Carving Association)
Über die Proportionen, Ästhetik und Kreativität des jeweiligen Werkes. Schade dass es sich bei den doch eigentlich gänzlich aus Wasser bestehen Figuren nur um temporäre Kunstwerke handelt. Doch für die Kürze ihrer Existenz werden sie dafür besonders wohlgeachtet und oftmals durch eine passende Beleuchtung in Szene gesetzt.
Wer sich selbst einen einfachen Blickfang gestalten will, beginnt vielleicht erst einmal mit dem Bau einer Eislaterne