Montag, 5. März 2012

Eiszeit


Wer den Winter mag wird die Eiszeit lieben: Eiszeitalter traten im Laufe der Erdgeschichte des Öfteren auf. Die letzte Periode dieser frostigen Klimabedingungen beherrschte Deutschland vor mehr als 14.000 Jahren.
Wer mehr über die Welt unter Gletscher, Eis und Schnee erfahren möchte, besucht am besten eine passende Museumsausstellung oder wartet geduldig, denn: Die nächste Eiszeit kommt bestimmt!

Im Süden zeichnet die Sammlung des Museum für Naturkunde Stuttgart mit über 11 Millionen Sammlungsobjekten ein umfassendes Bild der Natur. Auch über das Thema Eiszeit kann man sich an den zwei Standorten „Museum am Löwentor“ und „Schloss Rosenberg“ informieren.


Wer die Tier- und Pflanzenwelt sowie die Geologie des nördlichen Schleswig-Holstein kennen lernen will, besucht das Heinrich-Sauermann-Haus auf dem Museumsberg in Flensburg. Zum Museum dazu gehört das sogenannte „Eiszeit-Haus“, ein wunderschönes denkmalgeschütztes Gebäude im Christiansenpark. Hier findet man unter anderem „Steine zum Anfassen“. Der Eintritt ist kostenlos.

Nicht direkt eiszeitlich, aber dennoch hochinteressant ist die Ausstellung des Neanderthal-Museum in Mettmann. Während man hier spielerisch 4 Millionen Jahre Menschheitsgeschichte entdecken kann, lernt man im Steinzeitdorf Siegsdorf ganz praktisch mit der steinzeitlichen Technik umzugehen. 



Und das Wissen, wie man ein Feuer ohne Streichhölzer entfacht, Hütten aus Stroh und Erde baut, und Brot im Lehmofen backt, ist sicherlich auch in der nächsten Eiszeit überaus hilfreich …

Freitag, 2. März 2012

Zu Hause im Schnee oder: Wann wird´s mal wieder richtig Winter?


Wer bei nasskaltem Nieselwetter dröge an der Fensterbank lehnt und in Gedanken den alten Schlagertext von Rudi Carrel umdichtet, wünscht sich nichts sehnlicher als eine echte Eiszeit. Was nutzt die Wunschvorstellung von unschuldig weißer Winterpracht, wenn die Wirklichkeit mit graubraunen Schneematsch und grippekalten Temperaturen daherkommt? Wohin, wenn beim Blick durch die regenfeuchte Schreibe nur deprimierendes Novemberwetter jeden einzelnen Januartag in eine Farce des ersehnten Winterwunderlands der Kinderzeit verwandelt?



Wohin mit den Beschwerden über mangelnden Schnee und der Frage nach dem nächsten Wintereinbruch? Wo sind die Winter der guten alten Zeit?
Fündig wird man zum Beispiel in der eigenen Erinnerung. Wer also im grauen Winteralltag eine Portion Winternostalgie sucht, könnte im Familienalbum blättern und die schönsten Winter-Schnappschüsse der eigenen Vergangenheit hervorkramen. Entweder verströmt der Anblick des eigenen mützenverpackten Kindergesichts seine wärmende Wirkung sofort oder man hängt das Foto in die Wohnung um die heilsame Nostalgiekur zu verlängern.



Auch Bastelarbeit vertreibt die Mieswetterdepression. Nachdem die traditionelle Adventsbeleuchtung im neuen Jahr ihre Berechtigung verloren hat, ist ein bisschen Kunstschnee durchaus erlaubt. Frisches Weiß wirkt winterliche Wunder: Als Decke auf dem Küchentisch, schneeweiße Daunenpracht als Kissen oder gar neue Wandfarbe bringen Glanz in die Bude. Auch ein frostig glänzenden Tannenstrauß (echt oder nicht, was spielt das für eine Rolle…) und eine selbstgebaute Eislaterne geben dem Heim einen gemütlich-winterlichen Touch.  Gläserne Schneeflocken zaubern ein kristallines Licht in die Fenster und sogar Sprühschnee oder die selbstgestalteten Schneekugeln darf als Stimmungsretter verwendet werden. Einfach so eine Schneekanone in den eigenen Garten zu stellen, geht dann (klimatechnisch) doch zu weit…