Montag, 6. Februar 2012

Das Schneedorf: My Iglu is my Castle


Das Wort „Iglu“ ist ein Begriff der Inuit. Diese bezeichnen damit ganz allgemein eine „Wohnung“, also ein Haus, eine Hütte oder ein Zelt. Fernab von Schnee und Eis hat sich allerdings die Vorstellung vom  Schneehaus unter diesem Begriff gefestigt. Die Inuit selbst wohnen kaum noch in Iglus, kennen sich jedoch mit der ausgeklügelten Bautechnik aus und wissen sich bei Jagdausflügen im Eis zu schützen.
Wer sich hierzulande für den Bau eines Schneehauses interessiert, kann sich entweder selbst mit den nötigen Anleitungen versorgen und auf genügend Schnee hoffen, oder sich  im Benachbarten Österreich von Profis die wichtigsten Kniffe beibringen lassen.
Im Schneedorf in Hochötz muss man jedoch nicht zwangsläufig selber bauen. Wer möchte kann auch einfach in einem der fertigen 4-Personen-Iglus Quartier beziehen. Für eine besonders romantische Nacht im Schnee sind auch kleinere 2-Personen-Iglus buchbar. In den warmen Doppelschlafsack eingekuschelt, einen garantiert eisgekühlten Champagner in der Hand, spürt dort man die Wärme des Partners und sieht im Licht der Kerzen über sich die eisglatte Wand aus Schnee funkeln: 

(Wikimedia Commons, Urheber: Ansgar Walk)


Eine herzerwärmende Nacht im Haus aus Schneekristall!
Neben diesem ungewöhnlichen Schlafzimmer kann man es sich auch im großen Aufenthaltsraum des Schneedorfes gemütlich machen. Die Crew umsorgt ihre Gäste mit Tee oder Glühwein, einem stilechten Käsefondue zum Abendessen sowie einem klassischen Frühstücksbuffet. Die Anfahrt erfolgt selbständig mit dem Lift oder den anderen Skiern. Dabei sollte man die Kamera nicht vergessen, denn die Winterlandschaft des Ötztals ist das reinste Winter-Wunderland…

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