Scheemann bauen, Schneeballschlacht: endlich ist er da, der Winter!
Fällt die weiße Pracht vom Himmel, gibt es für Groß und Klein kein Halten mehr. Sobald die fluffigen Flocken tanzen und eine Schneedecke die Wiesen in glänzend helle Flächen verwandelt hat, stürmen die Winterfans die Parks und Hügel, um sich mit allerlei Spielen zu vergnügen.
Zuallererst eignet sich die kalte Masse ganz wunderbar zum Formen und Bauen. Ein Schneemann kann entweder ganz klassisch aus drei Kugeln und den Ärmchen zusammen gebaut werden (in diesem Fall sind jedoch keinesfalls Augen, Stock, Hut und Nase zu vergessen) oder aber ganz kreativ ganz neue Formen annehmen. Wie wäre es diese Jahr zum Beispiel mit einer Schneefrau? Oder dem geliebten Vierbeiner?
Oder sogar einem Engel: Schneeengel sind ein wunderbarer Spaß für die ganze Familie. Dabei sucht man sich eine möglichst unberührte Schneedecke, legt sich auf den Rücken und rudert mit Armen und Beinen um die Silhouette eines Himmelsboten in die weiße Pracht zu zaubern. Je nach Größe des Menschen variiert dabei natürlich auch die Engelsform. Nicht den größten aber dafür die meisten Schneeengel wurden laut Guinness-Buch der Rekorde in North Dakota gesichtet. Am 18. Februar 2007 wurden auf einer eigens präparierten Fläche nahe dem Städtchen Bismarck gleichzeitig genau 8.962 Schneeengel hergestellt.
Wem die Engelsgestalt zu eintönig ist, versucht es vielleicht mal mit einem Schneeadler. Dafür dürfen die Arme jedoch nicht wie die Vogelschwingen auf und ab gehen, sondern müssen mit jeweils einigen Zentimetern Abstand präzise in den Schnee gedrückt werden.
Die Königsdisziplin der winterlichen Massenvergnügen ist jedoch das Schneeballwerfen. Um etwaigen Kritiken zuvorzukommen: „Es ist natürlich immer darauf zu achten, dass keinen Steine im Schnee stecken, der Ball nicht zu Eis gedrückt wird zu hart ins Gesicht geworfen wird auch nicht!“
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