Als es die DDR noch gab, konnte man im Erzgebirge noch die mysteriösen „geflügelten Jahresendfiguren“ erstehen. Heutzutage stehen neben den traditionellen Räuchermännchen und Schwibbogen dann doch auch gewöhnliche „Weihnachtsengel“ in der Auslage, die man nun auch am Namen als solche erkennen kann. Doch die Holzkunst ist nicht der einzige Grund, der das Erzgebirge zur Advents- und Winterzeit bei Reisenden besonders beliebt macht.
(Wikimedia Commons, Urheber: Devilsanddust)
Schon die Anreise mit der Erzgebirgsbahn ist bei Schnee ein echtes Erlebnis. Wer gleich der Dampflock lieber selber schnauben will, ist mit den gut präparierten Pisten und zahlreichen gespurten Loipen gut bedient. Auch ein Spaziergang in glitzernder Flockenpracht lässt Wanderherzen höher schlagen, doch die beste Fortbewegungsart ist im Winter immer noch der Schlitten. Die Fahrt auf den Kufen kann man entweder ganz klassisch auf der Rodelstreck erleben als Spaß für die ganze Familie oder man beschreitet neue Pfade. Und ähnlich wie im Erzgebirge Ferienwohnungen zu für einen gemütlichen Winterurlaub zu finden sind, ist es nicht schwer einen Pferdeschlitten für ein romantische Erlebnis zu entdecken:
Dem leisen Tritt der Hufe lauschend, geht es warm eingepackt durch den märchenhaften Winterwald. So eine winterliche Schlittenfahrt ist ein perfekter Zeitpunkt für Liebesschwüre, Heiratsanträge und heimlich Küsse, oder nicht?
Sportlicher hingegen ist ein Ausflug mit einem Hundeschlitten.
Wer die munteren Gespanne sonst nur aus Arktis-Dokumentarfilmen kennt, wird sich wundern, wenn er das erste Mal mit einem Husky-Trupp durch den heimischen Winterwald saust. Ausflüge und Kurse bringen einem die Welt dieses außergewöhnlichen Sports näher.
Im Winter kriegt man im Erzgebirge noch richtig was geboten!
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