Seit 2010 sind sie Pflicht, die Winterreifen. Wer bei Schneematsch und Glätte mit Sommerreifen erwischt wird, zahlt satte 40 Euro Strafe. Deshalb ist es nötig, sich möglichst frühzeitig um die richtige „Besohlung“ des fahrbaren Untersatzes zu kümmern, vor allem, wenn man in den Winter- oder sogar Skiurlaub fahren will. Doch aufgepasst, der Wechsel vom Sommer- zur Winterbereifung, kann sich dabei als tückisch herausstellen.
Wem der Tausch selbst zu anstrengen oder gar zu gefährlich erscheint, lässt am besten die Profis der örtlichen Werkstatt ran.
Aber selbst die Polizei, dein Freund und Helfer, hält sich leider selbst nicht an ihren guten Rat und fährt mit sogenannten Ganzjahresreifen.
Doch bei besonders heftigem Wintereinbruch hilft noch nicht einmal das Profil der Winterreifen. Wer nicht im Schnee feststecken will, muss was drauflegen, und zwar Ketten: Schneeketten, machen das Auto zwar nicht direkt tiefschneetauglich - da hätte man sich doch lieber eine Pistenraupe oder ein Snowmobil gekauft - doch helfen sie auf zugeschneiten Wegen aus dem Matsch heraus.
Wer wissen will, was man mit Reifen im Winter noch so alles anstellen kann, sollte auf sein inneres Kind hören. Denn ohne Fahrzeug sind die schwarzen Gummiringe, egal welcher Größe ein wunderbares Spielgerät. Taugen sie im Sommer zur „Affenschaukel“ am Apfelbaum, sind sie im Winter ein hervorragender Schlittenersatz. Mit extra Antrieb kommt man dabei auch ohne Hügel verdammt schnell voran…
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