Dienstag, 1. November 2011

Mallorca im Winter - Eine verkannte Schönheit


Als 17. deutsches Bundesland ist sie bekannt: Mallorca, die Insel mit Ballermann, bayrischen Biergärten und besoffenen Bikini-Beautys. Sogar der selbsternannte „König von Mallorca“ ist ein Deutscher. Wirklich traurig, wie der Massen-Partytourismus den Ruf der Insel verändert hat. Dabei hat Mallorca auch seine stille, ja sogar elegante Seite, die man nicht verpassen sollte.
Das Zauberwort heißt hier nämlich ganz klar: Nebensaison!
Der mallorquinische Winter ist, im Gegensatz zum deutschen, sehr mild. Die Temperaturen fallen selten unter die 15C°-Marke und ohne die glitzernde und kunterbunte Schminke des Fremdenverkehrs, kann man auch das natürliche Gesicht der Insel besser erkennen. 



„Der Himmel ist türkisblau, das Meer azurblau, die Berge sind smaragdgrün, 
und die Luft ist rein wie die des Paradieses.“
Mit diesen bildhaften Worten rühmte der Komponist Frédéric Chopin bereits im Jahr 1838 das Winterkleid der spanischen Insel.
Wer im Winter in einer Finca auf Mallorca residiert, darf sich auf fast menschenleeren Strände und viel Ruhe freuen. Mit dem Rad oder Wanderschuh ist man bestens gerüstet, die schönsten Plätz der Insel zu erkunden. In das Ferienprogramm sollten folgende Punkte unbedingt aufgenommen werden: Ein Besuch des Castell d'Alaró in der Serra de Tramuntana, sowie eine Wanderung in der Gebirgskette des Hinterlands. Auch der Besuch der Inselhauptstadt Palma samt Einkaufsbummel und gepflegtem Schlemmen in den Restaurants ist ein Muss. Wer in der Zeit zwischen Februar und März anreist, kann bei der Mandelblüte Mallorca zudem im schönsten Frühlingsputz erleben. 

 (WikimediaCommons, Urheber: Manfred Heyde)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen